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Iranische Wüsten Tour

 

Dasht-e Kavir und Dasht-e Lut

 

Auf Grund seiner Einzigartigkeit, seiner weltweiten Seltenheit ist dieses Gebiet der zwei großen Wüsten des Irans in allen Zeiten ein begehrtes Reise-Ziel und auch Forschungsgebiet. Hier, im Iranischen Hochland, erkundeten Expeditionen vom Geo-Verlag, in Teilgebieten produzierte der ORF Universum-Beiträge und im Zuge ethnographischer Geo-Expeditionen wird stetig geforscht.

 

Die Wüsten stehen, bedingt durch die Wendekreislage, unter dem Einfluss der Passatzirkulationen und sind somit Wendekreiswüsten. Auch wird die extreme Trockenheit durch die umliegenden (regenabschirmenden) Gebirge verstärkt. Sie ist eine wundersame Welt der Ästhetik, Geheimnisse und medizinischer Kuren - eine Quelle der Geologie, Ornithologe, Zoologie und Astronomie.

 

Einst lagen hier zahlreiche Etappenziele der berühmten Seidenstraße, wo Gewürze, Porzellan und andere Waren gehandelt wurden und Abenteurer, Händler und Forscher im Schutz der Lehmmauern alter Karawansereien Rast suchten.

 

Diverse Zielgebiete auf der Lut-Kevir-Route, wie der Nationale Wüstenpark, die Kalouts, Kavir e Mesr und die Garmeh-Wüste, werden exklusiv von PTA angeboten. Unsere Übernachtungsplätze liegen vor Ort, mit den schönsten Ausblicken in phantstischer Atmosphere! -  ein Abenteuer-Erlebnis, bereichert durch Kultur und Begegnungen mit gastfreundlichen Iranern/innen.

 

 

Dascht-e Lut (Wüste des Sandes)

Das persische Wort Lut bezeichnet die absolute Leere und Lebensfeindlichkeit dieser Landschaft als tiefliegendes Becken, welches sich vom Südrand des Elburz-Gebirges über Tausend Kilometer durch Zentralpersien hindurch, vom Norden nach Südosten des Iran erstreckt. Sie ist mit 166.000 km² die größte Wüste Irans. Im Norden schließt sich die zweite große iranische Wüste, die Kawir an. Infolge dieser Bedingungen ist der jährliche Niederschlag geringer als 50 mm. Mit Oberflächentemperaturen bis zu 70,7 °C im Sommer ist sie einer der heißesten Orte der Erde. Während sich im Südwesten ein Abtragungsrelief gebildet hat, kommt es im Südosten dagegen zu einer Aufschüttung mit bis zu 420 m hohen Dünen. Die Lut ist aufgrund dieser lebensfeindlichen Konditionen auch heute noch menschenleer.

 

 

Dascht-e Kawir („Große Salzwüste“)

 

liegt im Iranischen Hochland, nördlich der Lut, im Hochbecken zwischen dem Zagros-Gebirge im Südwesten und dem Elburs-Gebirge im Norden. Diese Gebirge schirmen wie bei der Lut den Niederschlag ab. Wegen der durch die Salztonebenen sterilen und lebensfeindlichen Bedingungen ist auch die Kawir unbesiedelt. Aus den Salzablagerungen werden Mineralien abgebaut. Die Iranische Weltraumagentur betreibt in dieser Wüste Weltraumstartplätze, so in Emamshar in der Provinz Semnan.

 

 

Qanate (horizontaler Brunnen)

 

An den südlichen Rändern der Lut und Kawir liegen zahlreiche Oasen, die den Qanaten zugrunde liegen. Qanate beziehen das Grundwasser der nur jüngsten Niederschläge aus den Bergen. Sie wurden vor der Zeitwende entwickelt und sind bis nach China verbreitet worden. Noch in den 1960ern gab es im Land schätzungsweise 22.000 Brunnen.